Warum Michael Jordan sich für Nike entschieden hat und nicht für adidas oder Converse

David-Falk-Michael-Jordan-Grailify

David Falk kennen vermutlich nur die größten Michael Jordan-Fans. Er spielt in MJ’s Leben nämlich eine sehr große Rolle. Er ist der langjährige Sportagent vom GOAT. In der neusten Folge von The Boardroom interviewt Kevin Durant‘s Sportagent Rich Kleiman den mittlerweile 70-jährigen David Falk.

David hat die große Entwicklung von den großen Sportartikelherstellern mitverfolgt. Im Gespräch erzählt er über diese große Entwicklung und gibt auch gleichzeitig einen kleinen Einblick in den Deal von Nike und Michael Jordan. Das MJ einen großen Teil zum Erfolg von Nike in 1984 beigetragen hat, ist für Falk kein Wunder. Er sagte, dass der Swoosh damals nicht so marktbeherrschend war, wie sie es jetzt sind.

Anscheinend mochte Jordan auch die Schuhe von Nike nicht. David Falk sagte nämlich, dass er den Deal nicht weiterführen wollte. Ein Grund dafür waren auch die für ihn uninteressanten Schuhe. Zu dieser Zeit war adidas größer. Die Three Stripes haben bekanntlich alle großen Sportler unter Vertrag genommen, die wichtig werden könnten. Vor allem Converse, die Marke, die damals seit über 30 Jahren der Schuhlieferant für die Olympischen Spiele war, hatte zahlreiche und bedeutende Athleten unter Vertrag genommen.

Zum Schluss war David Falk derjenige, der Michael Jordan zu dem Deal gedrängt hat. Ihm könnte man somit auch einen großen Teil der Air Jordans verdanken, die wir bis heute bekommen haben. “Ich dachte, dass Nike der hungrigste nach Michael ist, dass sie ihn am meisten brauchen, dass sie am meisten tun würden.” Nachdem Nike dann noch Converse im Jahr 2003 aufgekauft hatte, war die Geschichte perfekt.