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Nike Blazer – ein wahrer Klassiker

Der Nike Blazer gehört mit seinem zeitlosen Design zu den ältesten Sneakern der Nike Firmengeschichte und ist wahrlich ein Urgestein. Ursprünglich für den Basketball Court entworfen und von Sportgrößen wie George Gervin getragen, musterte sich der Blazer dabei sehr schnell zu einem der populärsten Lifestyle Schuhe aller Zeiten und fand sogar in der Skateboard Szene großen Anklang.

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Die Mid-Top Silhouette, welche für ihren schlichten Look gefeiert wird, hat schon so einige Kollaborationen hinter sich und kann mit fetten Features wie Off-White und Supreme auftrumpfen. Der Nike Blazer kann inzwischen mit unzähligen sexy Colorways überzeugen und sollte jedem Sneaker Enthusiasten etwas bieten können. Damit ihr Zukunft keine neuen Releases des Blazers mehr verpasst, solltet ihr unseren Grailify Newsletter abonnieren oder euch direkt für den WhatsApp Sneaker Alarm anmelden!

Nike Blazer – eine lange Historie

Der Nike Blazer wurde erstmals im Jahre 1973 als vermeintlich bester Basketballschuh aller Zeiten veröffentlicht. So ziemlich das Letzte wofür der Sneaker inzwischen bekannt ist. Zu diesem Zeitpunkt war das Label mit dem swoosh gerade mal neun Jahre alt und man suchte immer noch einen festen Platz in der Schuhindustrie. Einen Großteil dieser Zeit war die Brand nicht mal unter dem Begriff Nike bekannt. Erst im Jahre 1971 etablierte sich der uns sehr vertraute Name sowie das dazugehörige swoosh Logo und man begann eigene Sneaker zu vertreiben. Zwei Jahre später entschied man sich letztendlich dafür einen Basketballschuh zu entwerfen, der beinahe ausschließlich aus dem sogenannten swoosh besteht und das Markenlogo auf einem schlichten Weißton repräsentiert. Gerade durch die daraus resultierende Simplizität des Sneakers erlangte der Nike Blazer jede Menge Popularität und mauserte sich langsam aber sicher zum Casual Wear Schuh. Insbesondere die kontinuierlich wachsende Konkurrenz im Basketball Segment und die in den Folgejahren aufgekommenen technischen Innovationen drängten den Blazer damals immer mehr in den Lifestyle Bereich hinein.

Nichtdestotrotz konnte der Nike Blazer zum Release mit einem Leder Upper, einer Mesh-Nylon Schuhzunge und einer texturierten sowie vulkanisierten Gummi Sohle auftrumpfen. Gerade letzteres war zum Anfang der 70er Jahre das Must-Have für alle Basketballschuhe. Auch wenn der Blazer heutzutage nicht mehr als unschlagbarer B-Ball Sneaker bekannt ist, bot er die neusten und besten Technologien der damaligen Zeit. Viele vergessen nämlich immer wieder, dass die 70er Jahre noch zu den frühen Tagen der heute sehr beliebten Sneaker zählen. Tatsächlich waren diese vor den 60er und 70er lediglich Schuhe mit Gummi-Sohlen, die ausschließlich für Athleten gedacht waren. Der Nike Blazer gehört allerdings zu den wenigen Sneakern seiner Zeit, welche die Athleten mit den neusten Technologien effizient unterstützten und ihr Game fundamental änderten.

Nike Blazer – ICEMAN?

Da Nike zum Veröffentlichungszeitpunkt des Blazers noch ganz am Anfang der Erfolgsgeschichte einer weltbekannten Marke stand, musste man das später unverwechselbare Logo schleunigst in die Köpfe der Menschenmassen kriegen. Es ist kein wirklicher Zufall, dass gerade zur Anfangszeit von Nike ein Modell veröffentlicht wurde, welches designtechnisch fast ausschließlich aus dem swoosh besteht. So ist nur ein kurzer Blick auf die Nike Blazer notwendig, um die Marke der getragenen Sneaker bereits aus hundert Metern zu erkennen. Der swoosh dominiert letztendlich die Gesamterscheinung des Schuhs. Das wollte man sich damals logischerweise zu Nutzen machen, um die neue Marke in den Köpfen der Menschen präsent werden zu lassen. So nahm Nike den Basketballspieler George „The Iceman“ Gervin unter Vertrag, der die Blazers während seiner Spiele tragen sollte. Der Eismann überzeugte sich relativ schnell von den neuen Sneakern, sodass er sie im Laufe seiner gesamten Karriere durch keine anderen Schuhe mehr ersetzte. Ganz zu Freuden von Nike. Gervin gehörte nämlich zu einer der berüchtigtsten Basketballspieler seiner Zeit und lieferte regelmäßig unvergleichliche Performances ab. Jedes Mal wenn der Shooting Guard nun wieder im Fokus der Kameras stand, waren die riesigen swooshes einfach nicht zu übersehen. Auf sämtlichen Bildern sprang einem das Logo direkt ins Auge und so wurden alle Ablichtungen von George zur unvermeidbaren Werbung für Nike. Im Laufe der Zeit verbesserte sich die Beziehung zwischen Gervin und dem Label mit dem swoosh sogar so stark, dass er ein exklusives Custom Modell der Schuhe erhalten hat. Der sogenannte Nike Blazer ICEMAN war zwar ausschließlich für den Basketballstar selbst bestimmt, allerdings sorgte das für umso mehr Hype rund um den einzigartigen Sneaker. Die Blazers gaben somit die erste Richtung vor, wie die Beziehungen zwischen Brands und Spielern aussehen können. Heutzutage sind individuelle Schuhkooperationen aus dem Basketball nämlich gar nicht mehr wegzudenken und können dazu beitragen, dass so einige sexy Releases zu Stande kommen. Die Marke rund um Air Jordan ist an dieser Stelle wohl das berühmteste Beispiel. Der Nike Blazer ist somit nicht nur ein Urgestein der Sneaker Geschichte, sondern auch ein fundamentaler Beeinflusser der heutigen Szene.