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adidas Alphaedge 4D – Sneaker oder doch schon Raketentechnik?

Wir erinnern uns noch daran, als wäre es gestern gewesen. Die ersten Bilder und Releases des adidas Alphaedge 4D haben wohl damals alle aus den Socken gehauen. Unglücklicherweise beschränkten sich diese Veröffentlichungen im Februar vorerst auf den amerikanischen Markt. Der Alphaedge war so nah und doch so fern. Gerade das brachte die Vorfreude vieler Sneakerheads in Europa vermutlich auf ein völlig neues Level. Doch im Juni 2018 sollte dieses Prachtexemplar letztendlich auch uns erreichen und unzählige Fans glücklich machen. Mit seinem Upper geschaffen aus einzigartiger digitaler Lichtsynthese und der Sohle vollständig aus dem 3D-Drucker, fasziniert er Sneakerheads auf der ganzen Welt. Der adidas Alphaedge 4D verbindet die neusten Technologien mit einem sexy Design und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar. Ein absolutes Hypebeast, welches alle seine Erwartungen erfüllt!

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Da wundert es natürlich niemanden mehr, dass der Release des heißen adidas Alphaedge 4D im Juni ein voller Erfolg war. Leider bedeutet das auch einen völligen Ausverkauf jeglicher Sneaker. Dementsprechend sind die Resellpreise auch ordentlich gewürzt und fangen ab ungefähr 450 Euro an. Damit ihr in Zukunft nicht zu tief in die Tasche greifen müsst, solltet ihr unseren Grailify Newsletter abonnieren, um einen möglichen Restock auf keinen Fall zu verpassen. Alternativ könnt ihr euch einfach für unseren WhatsApp Sneaker Alarm anmelden und immer auf dem neusten Stand bleiben!

adidas Alphaedge 4D – digitale Lichtsynthese?!

Viele werden sich nach unserer Einleitung fragen, was zum Teufel überhaupt diese digitale Lichtsynthese sein soll. Der Begriff klingt eher nach einem Science-Fiction Roman als einem Sneaker. Wir waren etwa genauso verdutzt wie ihr, als wir das erste Mal davon gehört haben. Doch was adidas da in Kooperation mit der kalifornischen Firma Carbon auf die Beine gestellt hat, ist schlichtweg faszinierend. Wer hätte vor 30 Jahren gedacht, dass man so viel Technik in einen Schuh kriegt?

Um den gesamten technischen Prozess zu verstehen, sollte man vorerst klären, warum adidas ein so fortgeschrittenes und komplexes Verfahren überhaupt für den Alphaedge 4D nutzt. Ziel ist nämlich die Verbesserung der Performance von Sneakern in verschiedenen Sportbereichen mit Hilfe einer kompletten Neuinterpretation der Sohle. Diese konnten bisher nicht in einem Stück hergestellt werden, was den Umbruch auf 3D-Drucker wohl erklären dürfte. Das bietet nämlich so einige Vorteile und zum Teil auch immense Kostenersparnisse. Die Firma mit den drei Streifen versuchte bereits in der Vergangenheit eine durchgehende Midsole herzustellen, dieser Prozess war allerdings immer sehr kostspielig und vor allem sehr zeitintensiv. Das Überwinden dieser Barrieren führt uns letztendlich zu der besagten digitalen Lichtsynthese. Bei der Herstellung kommt ein flüssiges Material zum Einsatz, welches in Kombination mit Licht und Sauerstoff zu einer absolut langlebigen und widerstandsfähigen Substanz wird. Die chemischen Vorgänge bei der Lichtsynthese ersparen wir euch an dieser Stelle einfach mal, abgesehen davon, dass wir sie sowieso nicht verstehen. Eins wissen wir persönlich aber ganz genau: der adidas Alphaedge 4D wird somit zu einem wahren High-Performance Sneaker!

adidas Alphaedge 4D – nur ein Marketingtrick?

Der ein oder andere mag jetzt bestimmt denken, dass dieses ganze technische Gehabe nur ein billiger Marketingtrick ist und sich nicht wirklich was verändert hat. Doch man sollte sich wirklich mal die Vorteile dieser neuen Technologie vor Augen halten.

Zuallererst lässt sich mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens jede Zwischensohle individuell gestalten. Die gehärtete Netzstruktur bestehend aus rund 20.000 einzelnen Gitterstreben, kann somit auf jeden Träger angepasst werden. Außerdem lässt sich die Sohle ganz einfach in unterschiedliche Bereiche einteilen, die gegebenenfalls eine verstärkte Netzstruktur benötigen. Gerade die hohen Belastungszonen an den Fußballen lassen sich damit deutlich besser unterstützen.

Nicht zu vergessen ist das theoretische Überflüssigwerden einer Prototyptestphase. Durch den innovativen Herstellungsprozess konnte adidas ganz einfach viele verschiedene Variationen durchgehen, bevor es letztendlich zum finalen Design kam. Das Testen der Sneaker bereits in der Designphase, verkürzt die Produktionszeit und die Produktionskosten des gesamten Schuhs enorm.

Die neuartige Substanz bietet natürlich auch so einige Vorteile. Carbon entwickelte ein sehr elastisches Material, welches gleichzeitig aber sehr widerstandsfähig ist. Das kreiert eine Midsole mit optimaler Energierückführung zum Träger, was letztendlich für ein sehr angenehmes Tragegefühl sorgt. Das Gitternetz sieht nebenbei auch ganz schön sexy und einzigartig aus 😉

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich das Label mit den drei Streifen mal wieder selbst übertroffen hat. Der adidas Alphaedge 4D erscheint mit seinen neuartigen Technologien schon fast wie ein Sneaker aus dem Weltall und bietet gleichzeitig ein sehr unikales Design. Das hat natürlich leider gerade im Resell seinen Preis. Allerdings wären wir wohl alle keine Sneakerfans, wenn uns das nicht unbeeindruckt ließe.