Coronavirus: Die Folgen für Sneaker & Streetwear

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Update 26.03.2020

Jetzt hat sich auch das Sportunternehmen PUMA gemeldet und ein Statement zu der aktuellen Situation gegeben. In dem Bericht verkündet das Label einige Maßnahmen, um die Auswirkungen von COVID-19 zu mildern. Fast alle Geschäfte auf der ganzen Welt sowie die Stores der Großhandelspartner wurden derzeit geschlossen.

Dadurch musste PUMA natürlich auch mit einem starken Umsatzrückgang rechnen, den sie vor einigen Wochen sicherlich nicht einkalkuliert haben. Um nicht komplett in die wirtschaftliche Ruine zu geraten, verzichten die Vorstandsmitglieder von PUMA (CEO, CFO und CSO) zu 100% auf ihre Gehälter, während die Senior Manager (wie Geschäftsführer und Direktoren) auf 25% verzichten. Diese Maßnahme soll aber nur im April durchgeführt werden.

Außerdem wurden für die Filialmitarbeiter 100% Kurzarbeit angemeldet, während die Büros nur 50% ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit arbeiten. Dennoch erhält jeder Mitarbeiter sein 100%iges Nettogehalt, das sich aus einer Kurzzeitvergütung von der Bundesagentur für Arbeit und einem freiwilligen Beitrag von PUMA zusammensetzt.

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Update 25.03.2020

Der Coronavirus ist immer noch Gesprächsthema Nr. 1 und die Lage scheint sich einfach nicht zu beruhigen. In Indien haben jetzt nämlich 1,3 Milliarden Menschen eine Ausgangssperre bekommen und die Strafen in Italien wurden deutlich erhöht. Wer jetzt Positiv getestet wurde und trotzdem das Haus verlässt, der muss mit einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren rechnen. Außerdem wurden noch die Geldstrafen auf 5.000€ erhöht.

Aber neben den ganzen Schlagzeilen gibt es auch gute Neuigkeiten. Immer mehr Sportartikelhersteller entscheiden sich für eine Spende zur Unterstützung der von der COVID-19-Pandemie betroffenen lokalen, regionalen und globalen Gemeinschaften bereitzustellen. New Balance gibt in einem offiziellen Statement bekannt, dass das Unternehmen 2 Millionen US-Dollar spendet. Davon erreichen 200.000 US-Dollar die Global Giving Crowdfunding-Plattform und 100.000 US-Dollar die Nonprofit-Organisation No Kid Hungry.

Außerdem erhalten Boston Resiliency Fund, Groundwork Lawrence, die Good Shepherd Food Bank in Maine und die St. Louis Area Foodbank jeweils einen Zuschuss der New Balance Foundation in Höhe von 50.000 USD, der die regionalen Gemeinschaften widerspiegelt, in denen New Balance-Mitarbeiter leben und arbeiten.

Dazu kommen noch ausgewählte Organisationen aus dem Netzwerk der New Balance Foundation, die insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar erhalten, die zur Unterstützung von Gesundheit, Ernährung, Bildung und körperlicher Aktivität von Kindern und ihren Familien dienen.

“Wir glauben fest daran, dass es unsere bürgerliche Pflicht ist, unsere bedürftigen Gemeinden auf der ganzen Welt zu unterstützen”, sagte Anne Davis, geschäftsführende Treuhänderin der New Balance Foundation. „Wenn wir die wachsenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beobachten, sind wir von den Handlungen der Menschlichkeit, Freundlichkeit und des Mitgefühls inspiriert, die sich während dieser Gesundheitskrise gegenseitig unterstützt haben. Ausgehend von unseren Werten wird die NB Foundation großzügig, flexibel und reaktionsschnell bleiben und die Unsicherheit erkennen, die durch diese herausfordernden Zeiten entsteht. “

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Update 19.03.2020

Nike hat in einem offiziellen Statement bekanntgegeben, als sofortige Reaktion auf die aktuelle Pandemie, mehr als 15 Millionen US-Dollar für die Unterstützung der Gemeinschaften zu spenden.

Laut den neusten News spendet Nike-Vorsitzender und der Mitbegründer Philip Knight und seine Frau Penny, der Vorstandsvorsitzende von Nike, Mark Parker und seine Frau Kathy sowie der Präsident und CEO von Nike, John Donahoe und seine Frau Eileen, persönlich insgesamt 10 Millionen US-Dollar an Oregon.

Die gesammelten Spenden gehen an diverse Organisationen und Institutionen wie die Oregon Food Bank, Oregon Community Foundation sowie Oregon Health & Science University. Die restlichen 5 Millionen US-Doller spendet die Nike Foundation. Davon gehen 1 Millionen US-Dollar an den globalen COVID-19 Solidarity Response Fund, der von der Stiftung der Vereinten Nationen und der Swiss Philanthropy Foundation ins Leben gerufen wurde.

Außerdem unterstützt Nike Foundation die weltweiten Partner in Europa, Nahen Osten und Afrika.

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Originaler Artikel 18.03.2020

Nur selten erreichen News jedes Land auf der ganzen Welt und werden zum Gesprächsthema Nr. 1. Der Coronavirus (COVID-19) überfällt derzeit den kompletten Planeten und sorgt für einen Ausnahmezustand, auf denen nur die wenigsten vorbereitet sind.

Es ist die schlimmste Pandemie unserer Zeit, und wir hoffen, dass wir so einen Ausnahmezustand auch nicht wieder erleben müssen. Länder schließen ihre Grenzen, die Geschäfte halten ihre Türen zu und die Menschen verbarrikadieren sich in ihrem eigenen Haus und meiden jeden Kontakt zur Außenwelt, um bloß nicht mit dem Virus infiziert zu werden.

COVID-19 greift die Wirtschaft an

Aber warum ist der Virus eigentlich so schlimm und welche Auswirkungen könnte COVID-19 auf die Sneaker- und Streetwearwelt haben? Naja, vermutlich haben die meisten auch schon begriffen, dass diejenigen, die mit dem Virus infiziert wurden, in Quarantäne gesteckt werden, wodurch die Verbreitung verhindern werden soll. Damit sollten die schwächeren Menschen unter uns geschützt werden, die zum Beispiel ein schwächeres Immunsystem haben oder bereits eine Vorerkrankung haben. Die Folgen für diese Menschen können nämlich tödlich sein.

 

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With love, Your Nike Family

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Auch die Sneaker- und Streetwearwelt hat bereits Schaden genommen. Nike, adidas und Co. haben vor Wochen ihre Geschäfte geschlossen, um die Verbreitung einzudämmen und die Menschen sowie die Angestellten vor einer Infektion zu schützen. Das hat aber natürlich auch Folgen für den Umsatz. In dieser Zeit können die Verbraucher nicht mehr in den Geschäften shoppen. Dadurch mussten die großen Sportartikelhersteller sowie die kleinen Unternehmen mit einem starken Gewinnrückgang rechnen. In Februar 2020 hat Forbes über den starken Verlust von adidas berichtet. Erschlagene 85% Umsatzverlust konnte adidas allein in China vermerken. Da war der Virus bei uns in Europa noch lange nicht so ein großes Thema, wie es derzeit ist.

Nach einer kurzen Zeit war es klar, dass der Virus gefährlicher ist als gedacht. Die Marken sowie die Retailer haben einige vorübergehenden Maßnahmen in China getroffen, um der Verbreitung entgegenzuwirken und übernahmen diese Vorkehrungen auch kurze Zeit später direkt auf der ganzen Welt. Mitte März 2020 hat Nike offiziell ein Statement zu der Pandemie gegeben und weitere Stores in mehreren Ländern geschlossen, darunter Westeuropa, USA, Kanada, Australien und Neuseeland.

Aber nicht nur die Brands und Shops rechnen mit negativen Zahlen, sondern auch die öffentlichen Veranstaltungen und Events leiden unter dem aktuellen Anlass. Jordan Brand hat zum Beispiel das Jordan Brand Classic-All-Star Game 2020 am 27. März abgesagt. Seit 18 Jahren gehört das All-Star Game von Jordan Brand zu einem angesagten Spiel mit den besten High School-Basketballspielern. Diese Maßnahme soll aber ebenfalls dem Schutz der Angestellten sowie den Sportlern und dem Publikum dienen.

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pic by @hanzuying

Die Auswirkungen im Sneaker- & Streetwearbereich

Selbst diverse Sneakerreleases wurden schon wegen COVID-19 auf unbestimmte Zeit verschoben. Normalerweise erscheinen die meisten Veröffentlichungen online, wieso also sind die Onlinereleases auch von dem Virus betroffen? Da viele Produktionsstätten der großen Hersteller schließen mussten, ist eine weitere Produktion & Lieferung einfach nicht mehr möglich. Der Air Jordan 6 DMP stand nämlich seit längerem auf dem Release Kalender von Foot Locker. Mittlerweile hat der Retailer aber die Schuhe aus der Liste genommen, da man einen pünktlichen Drop nicht mehr realisieren kann. Geplanter Release Termin war der 30. März und jetzt sollen die Sneaker angeblich am 11. April erscheinen. Aber auch das ist nur eine reine Spekulation zu diesem Zeitpunkt.

Wenn es aber bei einem verspäteten Release bleibt, könnten wir uns glücklich schätzen. Wir befinden uns nämlich erst am Anfang der Massenerkrankung und wissen nicht, was uns in den nächsten Wochen oder Monaten erwarten wird.

Also Freunde, bleibt zuhause und vor allem bleibt gesund!

 

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A message to the UA Family.

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