10 Dinge über legendäre Sneaker, die du nicht wusstest

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Freunde, wir wissen, dass jeder Sneakerhead seine eigenen Präferenzen bei “legendären” Sneakern hat. Bei unserer Auswahl von ikonischen Sneakern gibt es aber eigentlich keine Diskussion, dass diese Sneaker einen Platz auf unserer Liste erhalten haben. Jeder weiß sofort wie der Schuh aussieht und kann vermutlich eine kleine Geschichte zum Sneaker erzählen.

Unsere Auswahl hat wirklich nur die absoluten Ikonen im Sneaker Game gelistet, die die Sneaker Geschichte verändert und geprägt haben. Wir haben Fakten für euch, die ihr so sicher noch nie gehört habt.

adidas Stan Smith

Hier haben wir schon ein sehr gutes Beispiel einer ikonischen Silhouette. Stan Smith war natürlich als Tennislegende bekannt, allerdings weniger für seinen typischen Schuh, als für seinen aufregenden Schnurrbart. Der Bart hat damals deutlich mehr Aufmerksamkeit erregt. Das Interessante daran ist nun aber, dass sein Gesicht zwar auf Millionen Sneakern platziert wurde, aber das wichtigste Element immer gefehlt hat: der Schnurrbart. Sein ganzes Leben hat Stan diesen Schnurrbart getragen, außer in einer sechsmonatigen Periode. Genau in diesen sechs Monaten ist aber das Bild von adidas für den Sneaker entstanden. Tja, schon war sein absolutes Markenzeichen gar nicht drauf. Ein weiterer Fakt ist, dass Stan Smith den adidas Stan Smith selbst gar nicht trug, als adidas diesen Schuh in den 60er Jahren entwickelt hat. Klingt erstmal unlogisch, oder? Das Design gehörte aber dem französischen Tennisstar Robert Haillet. Als dieser in den Ruhestand ging, hat er den Sneaker an Stan Smith freigegeben und er wurde umbenannt. Eigentlich müsste der Sneaker also adidas Robert Haillet heißen. Wir können aber gut verstehen, warum sich adidas Stan Smith durchgesetzt hat.

Vans Authentic

Vans ist bekannt als die kalifornische Sneaker-Marke und ein Unternehmen, das seine Wurzeln in der Skateboardszene hat. Das Interessante ist aber, dass dieser Sneaker gar nicht für die Skateboardszene entwickelt wurde, sondern fürs Bootsfahren. Der Sneaker, welcher 1996 entwickelt wurde, wurde eigentlich als #44 “Deck Shoe” bezeichnet. Der Schuh sollte besonders bei nassen Bedingungen für viel Grip sorgen. Da man aber auch besonders viel Grip auf dem Skateboard brauchte, wurde der Schuh einfach zweckentfremdet und die Legende wurde geboren.

Nike Air Force 1

Wusstet ihr, dass der Nike Air Force 1 der erste Sneaker war, der als Retro zurück ins Sneaker Game kam? Bereits 1982 kam dieser Sneaker als Basketballsneaker mit der ersten Air Unit auf den Markt. Die Produktion wurde dann allerdings wieder gestoppt. Erst durch die starke Nachfrage in New York wurde die Produktion von Nike wieder aufgenommen. Fast hätten wir diesen Sneaker als verloren. Kaum vorstellbar, dass dieser extrem beliebte Sneaker fast nicht mehr produziert worden wäre.

adidas Samba

Der adidas Samba ist nicht nur ein beliebter Sneaker von adidas, sondern auch ein schöner Zugang zum adidas Archiv. Ähnlich wie der Stan Smith oder der Superstar. Jeder Fußballer unter euch hatten diesen Schuh vermutlich als Hallenschuh für sich entdeckt, stimmt’s? Zumindest ist es der beliebteste Hallenfußballschuh aller Zeiten. In der Zeit hat sich der adidas Samba aber stark weiterentwickelt zur ursprünglichen Version aus den 50er Jahren. Dieser wurde nämlich mit massivem Leder konzipiert, damit man mit diesen schweren Schuh auch auf vereisten Boden im Winter spielen konnte. Mittlerweile ist der Sneaker einfach nur super bequem und der perfekte Sneaker für die Halle.

Air Jordan 1

Na, habt ihr auf diesen Sneaker in unsere Liste bereits gewartet? Keine Frage, denn dass dieser Sneaker eine Legende ist, steht nicht zur Debatte. Dieser Sneaker war/ist für Michael Jordan, aber auch für alle Basketballbegeisterten, ein absolutes Muss. Zwar wissen wir alle, wieso der Air Jordan 1 so heißt, wie er heißt, aber wir wissen eigentlich nichts über die Person hinter dem Sneaker. Aber das wird sich nun ändern. Die Rede ist von Peter Moore. Moore entwarf natürlich den legendären Air Jordan 1, allerdings war er auch gleichzeitig für die Konkurrenz tätig. So hat er für adidas beispielsweise das Trefoil-Logo, das Performance-Logo und das gesamte Konzept der Equipment-Serie entwickelt. Na, hättet ihr das gewusst?

Air Max 1

Wir wissen alle, dass der Air Max 1 der erste Sneaker mit sichtbarer Luftblase war. Okay, damit hauen wir keinen Sneakerhead aus den Sneakern. Aber wusstet ihr auch, dass der legendäre Air Max 1 Designer – Tinker Hatfield – fast seinen Job verloren hat wegen diesem Sneaker? “Es wurde viel diskutiert, dass ich [Tinker Hatfield] es zu weit getrieben hatte. Die Leute versuchten, uns zu feuern.” Offensichtlich hat es sich Nike nochmal anders überlegt. Mittlerweile wird dieser Tag mit einem erfundenen Feiertag, dem Air Max Day, gefeiert.

Converse Chuck Taylor All-Star

Wer aktuell in den USA einen Converse Chuck Taylor All-Star kauft, wird vermutlich sofort eines bemerken: Die Sohle ist plötzlich ganz anders geworden. Doch wie kann es sein, dass bei einer ikonischen Silhouette etwas so Entscheidendes verändert wird? Früher war die Sohle aus Gummi und die Konturen waren scharf. Jetzt sehen die Konturen irgendwie unscharf aus. Nein, das ist kein Produktionsfehler. Auch hat es keinen besonderen Nutzen. Doch wieso kam es dann zu dieser Umstellung? Tja, das werdet ihr definitiv nicht erraten können. Das liegt an den Zöllen. Aktuell ist es in den USA ja ein heißes Thema mit den Strafzöllen gegen China von Donald Trump. Nun besagt die Regelung, dass Sneaker mit einer solchen Sohle weniger besteuert werden, als mit einer glatten Sohle. Verrückt, oder? So möchte Converse einfach sicherstellen, dass die Sneaker bezahlbar bleiben.

Nike Air Max 95

Auch hier wissen vermutlich die meisten Sneakerheads, dass der Air Max 95 der erste Sneaker mit Luft im Vorderfuß war. Viel interessanter ist dagegen, wie es zu dem Design des Sneakers kam. Der Designer Sergio Lozano wurde nämlich vom menschlichen Körper inspiriert. Die Sohle soll die Wirbelsäule darstellen. Die Laceloops dagegen wurden vom Brustkorb inspiriert. Fast schon etwas makaber, oder? Der Swoosh hat aber nicht so ganz ins Konzept gepasst, daher wurde er besonders klein an der Ferse platziert. Der typische Farbvergleich hingegen hat einen eher praktischen Grund: Der Sneaker sollte nicht so schnell dreckig werden. Daher waren die ersten Colorways immer eher dunkler gehalten.

New Balance 574

Der New Balance 574 ist zweifellos der meistverkaufte und beliebteste Sneaker von New Balance aller Zeiten. Das liegt sicher auch daran, dass er als günstiger Sneaker angesiedelt wurde. Mittlerweile musste der Sneaker von New Balance aber wieder angepasst werden. Das liegt nämlich daran, dass die ursprüngliche Version nie wirklich “designt” wurde. Der Designer Steven Smith hat zwar einen Sneaker entwickelt, der auch in die Produktion gehen sollte, allerdings wäre der Schuh dann zu teuer gewesen. Also haben die Leute von der Produktion einfach einige Details entfernt, damit der Schuh günstiger wurde in der Produktion. Also war das eine der ersten Takedown-Versionen eines Performance-Sneakers.

Air Jordan III “True Blue”

Michael Jordan durchlief in seiner Karriere einige Epochen, die für viele Sneakerheads extrem entscheidend waren. Allerdings ist der Air Jordan III “True Blue” der einzige Sneaker, den Michael Jordan während der Bulls Ära und seiner Zeit mit den Wizards trug. Wobei er diese Sneaker nie bei einem offiziellen NBA-Game trug, sondern bei verschiedenen Ausstellungen.

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